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Betet und arbeitet mit
40 Jahre sind seit dem Abschluss des 2.Vatikanischen Konzil vergangen
und auch in unserer Kirchengemeinde St. Barbara hat sich in diesem
Zusammenhang viel verändert. In äußeren Zeichen wie:
Die Messe in deutscher Sprache – unser Gebetbuch das Gotteslob – die
Umgestaltung des Altarraumes mit dem Volksaltar – die Form der Messfeier
- und auch die gestaltende Mitwirkung von Laien in der Kirchengemeinde.
Unser vorheriger Bischof Reinhard Marx sagte in einem österlichen
Hirtenbrief:
*Wie das Zweite Vatikanische Konzil die Ortskirche von Trier geprägt
hat, das habe ich wahrnehmen können. Viele Männer und Frauen, Priester,
Laien und Ordensleute tragen und gestalten das Leben unseres Bistums in
unterschiedlicher Weise mit. Das bewegt und motiviert mich…
Das Konzil hat Frucht getragen… Als Kirche leben wir mitten in der
Welt, so wie sie ist… Aber unsere Welt hat sich in den letzten
Jahrzehnten sehr verändert. …Wir sind weniger geworden. Unsere Stellung
in der Gesellschaft ist eine andere. Der Glaube ist nicht mehr so
selbstverständlich wie im Jahre 1965…
Um den heutigen Herausforderungen zu entsprechen, müssen wir von
manchem Abschied nehmen, auch wenn dies nicht ohne Meinungsunterschiede,
Unsicherheiten und Enttäuschungen gehen wird. …
Wir brauchen Mut und Kreativität, um das Evangelium spannend und
treffend zu den Menschen zu tragen. Wir brauchen neu die Kraft, die
Zeichen der Zeit im Licht des Evangeliums zu deuten... Die Zeichen der
Zeit erkennen, bedeutet: Abschied und Aufbruch!
Auch unsere kleine Pfarrgemeinde steht vor diesen Zeichen der Zeit, weil
die Frauen und Männer, die in unserer Kirchengemeinde aktiv mitarbeiten,
leider immer weniger werden. Wenn wir uns zu Christus bekennen und
seiner Kirche angehörig fühlen, dann müssen wir auch in und für diese
Gemeinschaft wirken. Diese Worte richte ich ganz besonders an unsere
jüngeren Mitchristen. Haben sie den Mut, uns mit Ihrer Kraft und
Kreativität zu helfen Christi Botschaft weiterzugeben.
Die Kirchengemeinde von St. Barbara braucht alle Gemeindemitglieder.
Jeder ist aufgerufen sich nach seinen Möglichkeiten aktiv in die
Gemeinschaft einzubringen.
Nur als aktive Pfarrgemeinde werden wir die kommenden Zeiten überstehen
können.
*Das Konzil sagt über unsere Sendung als Kirche: „Von
Christus als Gemeinschaft des Lebens, der Liebe und der Wahrheit
gestiftet, wird das Volk Gottes von ihm auch als Werkzeug angenommen und
als Licht der Welt und Salz der Erde in alle Welt gesandt.“
Ludwig Schüle
Vorsitzender des Pfarrgemeinderats
Auszüge aus dem Hirtenbrief von unserem ehemaligen Bischof Reinhard Marx
zur österlichen Bußzeit Jahrgang Nr: 149 Artikel Nr.: 19 |