-

Sankt Barbara Ramersbach
Katholische Pfarrgemeinde im Bistum Trier
Projekte: Weltjugendtag  2005

Startseite
Suchen / Lotse
Projekte
WJT 2005

 

2005  Weltjugendtag in Köln
Erlebnisbericht von Achim Schumacher, Ramersbach
Nach dem Gottesdienst auf dem Ahrweiler Marktplatz sollte es nun endlich losgehen. Zum WJT 2005 nach Köln. Was uns dort erwarten würde, konnten wir (eine kleine Gruppe aus dem Dekanat) zwar ahnen aber so richtig vorstellbar war es noch nicht. Aber der Reihe nach: Untergebracht wurden wir in einem Gruppenquartier des Bistums, nahe des Kölner Zentrums. Nach dem ersten Kennenlernen, sollte am darauf folgenden Dienstag der WJT beginnen. Zunächst bei der Eröffnungskatechese (gestaltet von Geistlichen und Jugendlichen der Euregio-Bistümer) und durch die Eröffnungsmesse im Stadion. Hier konnte man das erste mal spüren, was wir in der kommenden Woche noch erleben durften. In den Katechese wurde uns an den folgenden Vormittagen die Freude am Beten und Glauben vermittelt. An den Nachmittagen gingen die Pilger ihre eigene Wege. Dies konnte eine Domwallfahrt sein, der Besuch von Vorträgen, die Teilnahme an z.B. Taizé-Gebeten oder einfach nur das Zusehen wie andere Nationen auf den Strassen den Glauben feiern. Das ging bis in die späte Nacht um am Ende des Tages um 24.00 Uhr noch eine Heilige Messe im Dom zu besuchen.
 Ein besonderer Höhepunkt dieser ersten Tage war dann sicher die Ankunft des Papstes und seine Ansprache auf dem Schiff. Wir hatten uns schon 6 Stunden vorher auf den Weg gemacht um uns rechtzeitig und möglichst nah an das Ufer des Rheines setzen zu können. Und das Warten in der heißen Sonne hatte sich gelohnt. Ihn dort als einen bescheidenen Pilger sehen zu können, unter dem Jubel der Jugend (mit vielen „Benedetto-Rufen“) war sehr ergreifend. Zum Ende dieser Tage sollte es dann zum eigentlichen Höhepunkt kommen. Das Marienfeld. Auf dem Weg dorthin war es zwar gefordert gut zu Fuß zu sein, aber genau wie die Heiligen Könige sich auf den Weg machten so taten wir es eben auch.  Am Ziel angekommen mussten wir uns zuerst unter all den Menschen nach einem Platz umsehen an dem wir den Hügel sehen konnten um am Abend mit dem Heiligen Vater die Vigil zu feiern. Das Meer von brennenden Kerzen vor dem Allerheiligsten und die vielen Taizélieder haben so richtig die Schönheit des Glaubens spüren lassen. Auf Schlaf wurde danach weitestgehend verzichtet. So konnte man bis zum frühen Morgen mit anderen Beten und Feiern, wer wollte durfte bei den Geistlichen auch Beichten oder einfach nur Fragen des Lebens diskutieren. Dann kam der Abschlussgottesdienst.
Inmitten von 1.000.000 Menschen eine Messe mit dem Papst zu feiern war ein sichtbares Glaubenszeugnis an die Welt...... und wir waren ein Teil davon. Die Abreise vom Marienfeld dauerte dann ca. 8 Stunden da die Busse (wie in den vergangenen Tagen auch) völlig überfüllt waren. Die Wartezeiten konnten wir aber mit gemeinsamen Liedern überbrücken. Abschließend kann ich sagen, dass es trotz aller Anstrengungen, der Fußwege, des Wartens und des wenigen Schlafes eindrucksvolle Tage waren. Wir konnten zeigen, wie gut und wichtig der Glaube ist und vor allem konnten wir dies gemeinsam tun. Gemeinsam mit Menschen aus allen Ländern der Erde und das direkt vor unserer Haustür. „Wir waren gekommen um Ihn anzubeten“ und wir sind froh darüber. 
      

.

30.08.2010

 

Impressum