Wieder
einmal hat die Ramersbacher Jugend ein Zeugnis gelebten
Glaubens abgelegt. Nicht nur die ältere Jugend sondern auch
die nachkommenden Kinder sind und werden in die Gesamtarbeit
mit eingebunden. Das beginnt schon mit dem Sammeln von
Spenden für den Blumenschmuck. Und dann wurde am
Fronleichnamstag im ersten Morgengrauen mit der Erstellung
der wunderschönen Altarteppiche aus Naturmaterialien
begonnen. Das Konzept dafür ist schon lange vorher erstellt
worden. Es galt aber auch immer wieder neue
Herausforderungen zu meistern. Und dann auch immer wieder
der Blick zum Himmel ob das Wetter halten würde. Oder kommt
die Regenfront doch noch? So wie in diesem Jahr geschehen.
Pünktlich zur Aufstellung der Prozession begann es zu
tröpfeln. Die Prozession setzte sich in Bewegung und der
Regen wurde immer stärker. In aller Eile wurden noch
Regenschirme aus Autos und Häusern geholt. Nach etwa 200 m
Weges öffnete der Himmel seine Schleusen und es
schüttete
was runter konnte.
Am ersten Altar beruhigte sich der Regen dann etwas. Eine leise Anfrage vom
Kaplan (gibt es eine Abkürzung?) musste verneint werden. Und
bei mehr oder mal weniger Regen ging es dann zum 2. und 3.
Altar. Nach der Prozession war das Trockenlegen des
„Himmels“, der lithurgischen Gewänder und der Personen
angesagt. Trotz des Regens war die allgemeine Stimmung
recht gut. Es hat sich gezeigt dass diese langjährige
Tradition trotz unwägbarer Wetterkapriolen Bestand hat.
Allen Mitwirkenden, Helferinnen und Helfern ein
ausdrückliches herzliches Dankeschön.