|
. |
Sternsinger
Was bedeutet der Segen „C+M+B“?
Gibt es eine „richtige“ Schreibweise?
Der „vollständige“ Segen für die kommende Aktion
Dreikönigssingen lautet: 20*C+M+B+10. Der Stern steht für den
Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland gefolgt sind.
Symbolisch tragen die Sternsinger ihn mit sich; er ist Zeichen
für Christus. C+M +B stehen für die lateinischen Worte
„Christus Mansionem Benedicat“ – Christus
segne dieses Haus.
Volkstümlich werden die drei Buchstaben als Kürzel für die
überlieferten Namen der drei Weisen verstanden: Caspar, Melchior
und Balthasar. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen
des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Gott ist Mensch
geworden, um uns Menschen ganz nahe zu sein – auch im Neuen Jahr
2010.
Wohin geht das gesammelte Geld?
Was bedeutet das Beispielland?
Mit dem Geld, das die Sternsinger sammeln, unterstützt die
Aktion Dreikönigssingen jährlich gut 3.000 Projekte für Kinder
in Not. Eine „Vergabekommission“ prüft und bewilligt dafür
Projektanträge aus aller Welt. Der Rechenschaftsbericht zeigt,
wo die Hilfe der Sternsinger greift. Sie finden ihn im Infopaket
zum Dreikönigssingen. Einen pädagogischen Schwerpunkt setzt die
Aktion Dreikönigssingen mit Beispielland und Motto. So soll den
Sternsingern die Lebenssituation von Kindern am konkreten
Beispiel eines Landes nahegebracht werden. Gesammelt wird aber
nicht nur für dieses eine Land, sondern für alle Projekte.
Muss das gesamte Geld ans Kindermissionswerk geschickt
werden?
„Die in den Pfarreien gesammelten Mittel der Aktion müssen an
das Kindermissionswerk überwiesen werden.“ So hat es die
Deutsche Bischofskonferenz in der
„Ordnung für die Aktion Dreikönigssingen“ vom 1. Juli 2009
eindeutig festgelegt. Die deutschen Bischöfe bestätigen diese
Praxis jährlich mit ihrem Aufruf zur Aktion Dreikönigssingen.
Dort heißt es jedes Mal: „Die Erträge der Aktion
Dreikönigssingen sind ohne Abzüge dem Kindermissionswerk ‚Die
Sternsinger‘ zuzuleiten.“ Warum diese Regelung? Die Aktion
Dreikönigssingen lebt vom immer neuen Einsatz unzähliger Kinder,
Jugendlicher und Erwachsener. Damit eine so große Basisbewegung
transparent und vertrauenswürdig bleibt, muss es Grundsätze und
Regeln geben. Sie sorgen dafür, dass die Hilfe genau dort
ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird.
|